Anreise nach Auckland

Nachdem wir eine besonders mühsame Checkin-Lady bei Jetstar in Hobart hatten. Trotz zusätzlich gebuchten/bezahlten Aufgabe- & Handgepäck war Patricks Handgepäck 1 Kilo drüber. Nach langem Hin- und Her konnten wir uns mit 30$ aus der Affäre ziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir nirgends Probleme mit unserem Gepäck (vielleicht hatten wir auch einfach nur Glück).

Mit einer Übernachtung in Melbourne gings dann am nächsten Tag nach Auckland, wo wir nach einer weiteren Übernachtung unseren Camper abholen durften. Für die eine Nacht hatten wir uns ein stylisches Hotel in der Nähe der Campervermietung ausgesucht. Bis auf das kleine Malheur, dass wir über 1h auf unser Essen warten mussten (wurde dann aber mit gratis Nachtisch gutgemacht) war das Hotelerlebnis toll.

Am nächsten Morgen konnten wir dann unseren Camper abholen. Diesmal haben wir ein etwas „reiferes“ Fahrzeug erwischt. Mal von den Blessuren abgesehen macht aber der Camper auf Basis eines Mercedes Sprinter einen guten Eindruck. Neu hätte Britz auch Elektro-Camper im Angebot (gabs zum Zeitpunkt unserer Buchung noch nicht), jedoch sind diese mit einer Reichweite von 120 km doch etwas sehr umständlich. Erfreulich aber, dass daran gearbeitet wird. Da die Neuseeländer „leichte“ Dieselfahrzeuge zusätzlich mit 7.24$ pro 100 km besteuern, zeigt die Bestrebungen die hier im Gang sind.

Einmal die Übernahmeformalitäten abgeschlossen ging’s zum Einkauf und von da direkt auf einen Campingplatz um das Handling mal kennenzulernen.

Unser Camper für Neuseeland
Unser Camper für Neuseeland

Auckland nach Ocean Beach

Nach einer Nacht im Camper, und der ersten darin gekochten Malzeit wars Zeit die Schotten dichtzumachen und weiter Richtung Norden zu fahren. Also noch husch unseren 85 Liter Frischwassertank füllen, den Abwassertank leeren und losfahren. Frühstücken wollten wir auf einem Picnic-Place irgendwo auf der Strecke, was uns dann auch gelang – direkt am Strand!

Bis zum Nachtlager waren es noch ein paar Stunden Fahrt, die unser Reiseungetüm ohne murren bewältigte. Bis auf die Aussenmasse und das Gewicht fährt sich das Fahrzeug aber anständig.

Das Nachtlager schlugen wir dann in Ocean Beach auf, ein Parkplatz an dem eine Übernachtung zugelassen ist. Sofern der Camper Selfsustained ist, was unser ist. Jedoch wird Campieren nur auf einem ganz kleinen Teil des Parkplatz toleriert, war wir jedoch geflissentlich ignoriert haben um etwas mehr Platz zu haben.

Whangarei Heads, Northland
Whangarei Heads, Northland

Dem Camper abgestellt gingen wir uns die Umgebung anschauen. Wow was für ein Strand und was für eine Aussicht. So hatte sich Selina Neuseeland vorgestellt – und ich erinnerte mich an meine letzte Reise hierhin.

Kochen, Abwaschen – das ging dann alles auch ohne Campingplatz. Nur zeigte unser Wasservorrat schnell, dass wir nicht darumkommen am nächsten Tag wieder einen Campingplatz aufzusuchen.

Zuerst hiess es aber noch den Mount Te Whara zu besteigen. Wir waren ganz alleine auf dem steilen Weg über viele Treppen und mit immer wieder schönen Aussichten. Auf halber Strecke befand sich noch eine alte Radarstation aus dem zweiten Weltkrieg, einsam muss es damals hier gewesen sein. Der Gipfel war dann nicht eigentlicher Teil der Route, wurde aber von uns trotzdem erklettert. Nicht ganz einfach, und etwas luftig, aber was für eine Aussicht!

Gipfel vom Mount Te Whara
Gipfel vom Mount Te Whara

Runter ging dann über einen anderen Weg (resp. über unseren improvisierten Rundweg) zurück zum Camper.

Das nächste Nachtlager schlugen wir in Paihia auf, auf dem Weg Richtung Norden.

Paihia nach Matauri

In Paihia wurden wir vor der Losfahrt unangenehm überrascht, in der Dusche stand 10 cm Wasser – welches mittelmässig angenehm roch. Nachdem wir das Schmutzwasser unseres Campers an der vorgesehen Stelle abgelassen hatten verschwand dann auch das Wasser in der Dusche. Der Schmutzwasserbehälter musste nicht vollständig geleert worden sein und der entsprechende Sensor ist wohl defekt (der zeigt immer leer an), das Wasser wurde dann hochgedrückt. Dies passiert uns kein zweites Mal!

Als wir dann alles geputzt hatten und bereit für die Abfahrt hatten war bereits Zeit den Camping-Platz zu verlassen. 

Nächstes Ziel war ein Kurzausflug nach Russell, der ersten Stadt Neuseelands. Dort wo sich die ersten Europäer ansiedelten und die erste Hauptstadt des Landes war. Damals vor allem wegen dem Walfang. 

Russell ist ein nettes kleines Städtchen mit schönen Rundwanderungen. Hauptattraktion ist die erste Kirche Neuseelands. Auch die Fährfahrt in die Bucht ist nicht zu verachten.

Älteste Kirche von Neuseeland in Russell
Älteste Kirche von Neuseeland in Russell

Nach Russell fuhren wir weiter in Richtung unseres Ziels dem Cape Reinga an der Nordspitze. 

Ein schönes Setting fanden wir dann in Matauri, wo wir einen tollen Standplatz direkt am Strand erhielten. Der Andrang hielt sich erfreulicherweise auch sehr in grenzen – wer will schon im Winter nach Neuseeland ;-). 

Leider hielt das Wetter nur gerade während unser Joggingrunde, danach fing’s an zu stürmen und zu regnen. Zum Glück haben wir ja diesmal einen Camper und nicht mehr unser Rooftop-Zelt.

Cape Reinga

Durchgeschüttelt fuhren wir weiter zum Cape Reinga. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass das Wetter immer noch sehr durchzogen war – glücklicherweise gab es zwischendurch Aufhellungen, sodass wir diesen speziellen Ort doch noch ganz sehen konnten. Ein spezieller Ort, wobei der aufziehende Nebel noch zur Mystik beigetragen hat! Die vielen Wandertracks die in der Region zu machen sind haben wir Wetter- und Zeitbedingt jedoch ausgelassen.

Cape Reinga
Cape Reinga

Mount Tutamoe

Nachdem sich das Wetter wieder etwas besser präsentierte wollten wir den 2t-höchsten Berg von Northland (Nord/Nord-Neuseeland) besteigen. Zu Beginn war der Gipfel auch klar zu sehen, die Sonne liess sich hin und wieder blicken. Schon die Fahrt zum Start war etwas abenteuerlich, vor allem mit einem fast 8 Meter langem Camper. Die Schuhe montiert liefen wir schnellen Schrittes Richtung Gipfel, um diesen möglichst noch bei gutem Wetter zu erreichen. Die Aussicht von oben sollte wunderbar sein.

Mount Tutamoe
Mount Tutamoe

Leider wurde der Weg immer schlammiger (durch die Niederschläge der vergangenen Tage), auch kam langsam Nieselregen auf und wir versanken teilweise fast im Schlamm. Gleichzeitig wurde es auch immer steiler. Als wir dann den Gipfel erreicht hatten, konnte man keine 2 Meter weit sehen und der Regen war richtig stark, der Wind ebenfalls. Also so schnell wie möglich wieder runter. 

Mount Tutamoe, 1.5h später...
Mount Tutamoe, 1.5h später…

Wir fühlten uns etwas an den Gaustatoppen in Norwegen erinnert, den wir bei etwa gleichen Bedingungen (wenn auch etwas weniger schlammig) bestiegen. Schade…

Auckland

Auf dem Vorbeiweg Richtung Süden haben wir uns die Frage gestellt, was wir denn in Auckland noch anschauen sollten. Unsere Google-Recherche ergab, dass es wohl einige Museen gibt, den Sky Tower (höchstes Gebäude Neuseelands) einige Strände, Inseln und Buchten. Alles in allem nicht wirklich viel was uns dazu bewegen konnte unser Reiseungetüm in die Stadt reinzudrücken, zumal das Wetter immer noch nicht ganz auf unserer Seite war. Aber wir entschieden uns trotzdem den One Tree Hill anzuschauen, welcher Aussicht auf ganz Auckland bietet. 

Auckland vom One Tree Hill aus
Auckland vom One Tree Hill aus

Dieser kleine Aufstieg war’s wirklich wert, die Aussicht ist toll, es kostet nichts und Touristen hat’s ebenfalls keine. Auf der Fahrt aus der Stadt raus kamen wir dann doch noch in den befürchteten Stau (mitten am Nachmittag). Aber den Preis haben wir gerne gezahlt.

Coromandel / the Pinnacles

Trotz des weiterhin bescheidenen Wetter entschieden wir uns die Coromandel-Halbinsel anzuschauen. Von Auckland fuhren wir bis nach Thames. Um uns von der Kälte und der Nässe zu erholen, gabs hier heisse Quellen – den schwefligen Gestank nahmen wir gegen die Wärme dankbar in kauf.

Am nächsten Morgen mussten wir früh raus um die Pinnacles zu besteigen. Dann geschah das Missgeschick – zum Auffüllen das Wassertanks mussten wir über eine Wiese fahren und der schwere Camper ging in der matschigen Wiese unter. Glücklicherweise konnte uns der Gärtner des Platzes wieder rausziehen, fast wäre er selber auch stecken geblieben. Soviel zum Wetter der letzten Tage…

Auf dem Weg zum Start der Wanderung galt es noch eine etwas abenteuerliche Strecke mit dem Camper zurückzulegen. Zitat im Tourismusbüros „if a Bus can make it – you surley can…“; tatsächlich erreichten wir den Start ohne Probleme (und nur wendig Angstschweiss).

Zufahrt zum Start der Wanderung
Zufahrt zum Start der Wanderung

Einmal am Einstieg gings lang geradeaus und dann immer steiler mit immer grösseren Stufen den Berg hoch. Das Wetter spielte mal wieder nicht gut mit, wir kamen in den Regen und in richtig beängstigend starke, böige Winde. Davon liessen wir uns aber nicht entmutigen, auch von den vielen schlecht ausgerüsteten Wanderern die uns entgegenkamen und uns zum Warten zwangen nicht, und erreichten schliesslich nach etwas Kletterei den Gipfel. Was für eine Aussicht – und was für eine coole Felsformation. Der Wind war aber wirklich abartig stark, man musste sich richtig festhalten…

The Pinnacles
The Pinnacles

Beim Abstieg über die gleiche Route wollten wir noch die „Hut“ besichtigen, wo man im Stil Massenlager übernachten kann. Hilfreich, wenn man den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben will. Zum Glück gingen wir dort vorbei. Kaum dort, fing es an zu hageln. Glücklicherweise nur kurz, sodass wir dann im Nieselregen die Reise runter zum Camper antreten konnten. 

Die nächsten Tage umfuhren wir Coromandel, leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite. Regen und Kälte vermiesten uns den Spass etwas. Aber die Halbinsel ist wirklich einmalig.

Rotorua

Rotorua liegt etwas weiter südlich von Coromandel uns ist bekannt für die Geysire. Schon am Abend auf dem Campingplatz bekamen wir die Kostprobe im platzeigenen Pool – wir kamen kaum mehr raus (was nicht nur an der Kälte draussen lag)…

Am nächsten Tag war dann der Te Puia dran, der Park in dem der grössten aktive speieende Geysir von Neuseeland drin ist. Im ersten Moment haben wir uns geärgert, dass dieser umzäunt wurde und nun Teil eines Parks ist – der auch nicht zu knapp Eintritt kostet. Aber wir haben uns überwunden reinzugehen. Es sollte sich gelohnt haben.

Rotorua - Te Puia
Rotorua – Te Puia

Nicht nur war der Park gut arrangiert, es war auch noch eine kostenlose Führung dabei. Unsere Führerin, eine Maori namens „Carla“, hat uns die Kultur und Geschichte – darunter auch ihre eigene – sehr eindrücklich nähergebracht. Der Geysir und die thermische Aktivität im Park waren eindrücklich. Zum Abschluss durften wir dann noch Kiwi’s in einem abgedunkelten Raum anschauen (die Tiere sind nachtaktiv). 

Mt Ruhapehu

Nachdem der Winter wohl ziemlich mild war, hat der Frühling (in dem wir jetzt sind) die Kälte gebracht. Für uns bedeutete dies, dass die gewünschten Hiking-Trails, insbesondere das Alpine Crossing aktuell nur unter Hochtouren-Bedingungen machbar sind. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dagegen entschieden. Skifahren wäre ebenfalls dringelegen, dies haben wir aber aus Wettergründen dann nicht gemacht. Übrig blieb dann nach einer kalten Nacht auf dem Camping Platz Whakapapa eine Wanderung zu den Tama Lakes, eine 5h Wanderung zwischen den Vulkanen. Eine sehr schöne Wanderung wir sich herausstellen sollte.

Lower Tama Lake - Tongariro Nationalpark
Lower Tama Lake – Tongariro Nationalpark

Leider war auch diesmal das Wetter (trotz guter Vorhersage) nicht ganz auf unserer Seite; Wind, Regen und Kälte machten aus der lockeren Wanderung eine kleine Herausforderung. Die Weite, die Landschaft und die schneebedeckten Vulkane links und rechts machten aber die Strapazen wieder wett!

Tongariro Nationalpark - Mt Ruhapehu
Tongariro Nationalpark – Mt Ruhapehu

Hawke’s Bay

Vom schlechten Wetter geplagt, entschieden wir uns nach Hawke’s Bay weiterzufahren. Die Bay is bekannt für ein mildes, trockenes Klima. Dies behagt nicht nur uns sondern auch den Trauben. Unser erster Stopp war darum in einer Winery (Linden Estates), wo wir nicht nur was übers Weingut sondern auch über die ganze Gegend erfuhren, nebst einer umfassenden Degustation natürlich. Die Weine sind weniger opulent als z.B. in Australien, aber haben durchaus Finesse und Anspruch. Ein paar Flaschen wanderten daher auch in unseren Camper, den wir dann am Abend direkt am Strand hinstellen, wo wir (erlaubtes) Freedom Camping machten. Nicht aber ohne vorher einen Apéro am Strand genossen und danach eine Portion Fish n’ Chips verspiesen zu haben.

Hawkes Bay - Aussicht aus dem Camper
Hawkes Bay – Aussicht aus dem Camper

Den besten Ausblick auf Hawke’s Bay fanden wir dann in Te Mata, ein kleiner Hügel, der sich für Faule auch mit dem Auto befahren lässt.

Aussicht vom Te Mata
Aussicht vom Te Mata

Das Sightseeing in Napier, welches nach einem Erdbeben komplett im Art Deco Stil neu aufgebaut wurde war es ebenfalls wert ein paar Stunden aufzuwenden. Neben der Tragik des Erdbebens, ist es natürlich toll wenn alle Gebäude aufeinander so abgestimmt sind wie dies hier der Fall ist.

Napier (Hawkes Bay)
Napier (Hawkes Bay)

Eine Winery später (the Crab), wars dann wieder an der Zeit weiterzuziehen. Obwohl das milde Klima und das schöne Wetter in Hawke’s Bay sehr nach unserem Geschmack waren.

Unvorhergesehenes 2ter Teil

Nachdem sich ein grosses Vertrauen in unseren Sprinter eingestellt hatte (von den Offroad-Fähigkeiten mal abgesehen…) dachten wir jetzt geht alles rund. Auf der Überlandstrasse mit 100 Sachen dann plötzlich ein Knall gefolgt von einem Schlag der durch das Fahrzeug ging. Im Rückspiegel sahen wir etwas schwarzes davonfliegen. Tier, Schlagloch, Reifen – keine Ahnung, aber da die Warnleuchten angingen hielten wir bei der nächsten Möglichkeit an. Was wir da sahen überraschte uns dann noch mehr, der Pneu hatte sich seines Profils gesamthaft entledigt und wir fuhren noch auf dem Gewebe (die Luft war noch drin).

Reifenproblem am Camper
Reifenproblem am Camper

Der Pannendienst konnte uns dann aus unserer misslichen Lage helfen. Vermutlich war der Reifen etwas älter (oder schlecht aufgummiert) meinte der nette Herr des Pannendiensts. Aber Schwups waren wir wieder in der Lage weiterfahren (o-ton-Pannendienstguy; „yeahyeah“), vorübergehend aber mit defektem Ersatzrad, den müssen wir dann später neu bereifen lassen. Jetzt nur keine weitere Reifenpanne…

Egmont National Park

Nach einer kleinen Wanderung in Parakino, die buchstäblich etwas ins Wasser – okay eher Schlamm – gefallen war, fuhren wir am nächsten Tag weiter in Richtung Egmond National Park wo wir uns auf den Wanderwegen rund um das Egmond Skifield (leider aktuell fast schneefrei) bewegt haben. Die Wanderwege sind toll und die Aussicht auf den Vulkan einmalig, zumal das Wetter zur Abwechslung mal wieder super mitgespielt hat. Die Mischung aus alpin und tropisch machte die Wanderung zum besonderen Erlebnis.

Mount Taranaki - Egmont National Park
Mount Taranaki – Egmont National Park

Zum Abschluss besichtigten wir noch das älteste ununterbrochen betriebene (mit dem Original-Generator) Wasserkraftwerk, welches schon seit 1935 ihren Dienst verrichtet.

Nach Egmond National Park war es für uns doch langsam an der Zeit weiter in den Süden zu fahren und uns langsam gedanklich an die Überfahrt zur Südinsel zu machen. Aber davor wollen wir noch die Südküste und Wellington erkunden.

Cape Palliser / Pinnacles 2

Auf dem Weg Richtung Cape Palliser haben wir uns die Pinnacles angeschaut, welche ein paar Kilometer vor dem Cape Palliser sind. Zwar kommen diese rein von der Grösse nicht an die Pinnacles weiter nördlich ran, sind aber trotzdem sehenswert, zumal man sie aus mehreren Perspektiven anschauen kann. 

Der Weg zum Cape Palliser gestaltetet sich nicht ganz einfach. Die Strasse ist eng und teilweise nicht asphaltiert und es gibt ein paar Bäche zu durchqueren. Mit genügend Schwung klappte dies aber auch mit unserem Sprinter ganz gut. Weniger gut ergings anderen Touristen , welche sich mit ihrem Fahrzeug festgesetzt hatten. Leider konnten wir ohne Abschleppseil auch nicht helfen. 

Irgendwann tauchte dann aber das Cape Palliser mit dem markanten Leuchtturm auf. Wirklich ein tolles Ding, wofür es sich lohnt die über 200 Treppenstufen auf sich zu nehmen.

Cape Palliser - Lighthouse
Cape Palliser – Lighthouse

Auf der Fahrt zurück Richtung Zivilisation sind wir dann noch an zwei Sonnenanbetern (Seals) vorbeigefahren die sich gerne fotografieren liessen.

Seals am sonnen
Seals am sonnen

Die Küste um das Cape Palliser hat uns dann so gut gefallen, dass wir anschliessend wild campiert haben an einem der wahrscheinlich schönsten Spots den man sich aussuchen kann. Mit dem Aussengrill haben wir uns dann ein schönes Barbie gemacht. So schön kann campen sein.

Grillieren beim Sonnenuntergang
Grillieren beim Sonnenuntergang

Wellington

Vor Wellington haben wir noch unsere Logistik abgeschlossen. Das heisst einen neuen Ersatzreifen aufziehen lassen und die Dieselheizung für unseren Camper kontrollieren lassen. Diese brach jeweils den Heizvorgang nach 15 Minuten ab und sorgte für einen Stromspannungsabfall im Fahrzeug. Der Fehler konnte leider nicht reproduziert werden, womit wir das Problem wohl auch weiter haben werden. Im schlimmsten Fall werden wir dann kurzzeitig wohl den Motor anmachen und den Strom wieder fliessen zu lassen…

Nach diesen notwendigen Mühsamkeiten konnten wir uns dann der Stadt widmen. Zuerst gings mit dem Ersatzbus in die Höhe (die Standseilbahn wurde gerade revidiert), dann durch den botanischen Garten runter bis zum Parlamentsgebäude. Dort fanden die freitäglichen Klimaproteste statt, bei dieser Austragung waren aber nicht mehr als 20 Personen anwesend… 

Über Wellington
Über Wellington

Nach dem Sightseeing war es dann Zeit die Gastro-Szene und insbesondere auch die Craft-Bier-Szene auszukundschaften. Und die hat es wirklich in sich, ganz tolle Beizen, tolles Bier und tolles Essen. Wir waren begeistert!

Panhead Custom Ales
Panhead Custom Ales

Das war’s dann von der Nordinsel. Die Fähre zur Südinsel steht schon bereit, in ca. 3h werden wir dann die Südinsel unsicher machen! Stay tuned!

Interislander Ferry (nach Picton)
Interislander Ferry (nach Picton)